Impressum – Pflichtfeld, Stolperfalle, Chance
Warum das Impressum ein Stolperstein ist
Jeder, der eine Website betreibt, stolpert irgendwann über das Wort „Impressum”. Und zwar nicht aus purer Neugier, sondern weil das Gesetz es verlangt. Hier geht es nicht um Nice-to-have, hier geht es um Pflicht, um Haftung, um Rechtssicherheit.
Die rechtlichen Grundpfeiler
§ 5 Telemediengesetz sagt ganz klar: Wer geschäftsmäßig im Internet Inhalte anbietet, muss Name, Anschrift und Kontakt klar sichtbar machen. Fehlende Angaben? Dann droht Abmahnung, Geldstrafe, und das ganze Ding wird von Google abgewertet.
Welche Daten gehören rein?
Firma, Rechtsform, Vertretungsberechtigte – das ist nur die Spitze des Eisbergs. Zusätzlich E-Mail, Telefon, ggf. Handelsregister-Nummer, Umsatzsteuer-ID. Und wenn du einen Pressesprecher hast, bring ihn auch unter. Jeder fehlende Punkt ist ein offenes Fenster für Gegner.
Der häufige Fehler: Das Impressum verstecken
Manche setzen den Link im Footer, kaum lesbar, im winzigen Schriftgrad. Hier ein Tipp: Sichtbarkeit ist kein Nice-to-have, das ist ein Muss. Suchmaschinen crawlen das Impressum, aber Menschen erst recht, wenn es nicht versteckt ist.
Wie das richtig geht
Setze den Link auf jeder Seite, am besten im Header oder in einer eigenen Navigations-Zeile. Der Text muss eindeutig „Impressum” enthalten, nicht „Rechtliches” oder „Kontakt”. Und – und das ist wichtig – das Impressum darf keine Weiterleitung zu einer anderen Domain sein.
Praktischer Hinweis: Der Link zur Mustervorlage
Falls du dir nicht sicher bist, was alles rein muss, schau dir das Beispiel an: https://handicapsportwetten.com/impressum/. Dort findest du ein vollständiges Muster, das du an deine Bedürfnisse anpassen kannst.
Action-Step
Jetzt sofort prüfen: Öffne deine Website, such das Wort „Impressum”. Ist es gut sichtbar? Alle Pflichtangaben drin? Fehlende Information? Ergänze sie sofort, sonst gibt’s Ärger.